Toter Himmel

Sonntags im Wald, ein Spaziergang, den die alleinerziehende Rachel mit ihrem 8-jährigen Sohn Ben unternimmt. Er läuft ein Stück voraus und ist plötzlich verschwunden. Obwohl Rachel die Polizei einschaltet, lassen sich keine verwertbaren Toter Himmel Spuren finden. So beginnt der Psychothriller und wird aus den Perspektiven von Rachel und von Jim, einem wichtigen Polizeiermittler, sowie von Gesprächsauszügen mit seiner Psychologin geschildert. Während die nervenaufreibende Suche mit wechselnden Verdächtigen eher zäh und genretypisch aufbereitet ist, hat der Roman große Stärken in der Beschreibung der öffentlichen Wahrnehmung in den sozialen Netzwerken (man hält Rachel für die Täterin) und in der Wahrnehmung dessen, was das Verbrechen in den Familien und Polizisten auslöst. Ab mittleren Büchereien gut einsetzbar. (Übers.: Maria Hochsieder)

Michael Müller

Michael Müller

rezensiert für den Borromäusverein.

Toter Himmel

Toter Himmel

Gilly Macmillan
Knaur (2016)

Knaur ; 51747
539 S. : Ill.
kt.

MedienNr.: 585994
ISBN 978-3-426-51747-5
9783426517475
ca. 14,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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