Wie ein springender Delfin

Martin reißt mit seinem 10-jährigen behinderten Bruder von zu Hause aus, um mit ihm ans Meer zu fahren. Dort soll wieder der Delfin zu sehen sein, den sie in den Sommerferien an der Küste Cornwalls beobachtet haben und der seinen Wie ein springender Delfin Bruder Charlie begeistert hat. Charlie, als winziges Frühchen zur Welt gekommen, leidet an einer Herzschwäche, Asthmaanfällen und Konzentrationsstörungen, und Martin hat schon immer auf ihn aufgepasst. Jetzt will er ihn wieder so glücklich sehen wie im Sommer, als ihn das freie Wesen des Delfins so fasziniert hat. Natürlich fallen zwei Kinder auf, die vom Norden Englands allein nach Cornwall mit dem Zug reisen, davon eins so hibbelig wie Charlie, und es gibt Probleme mit der Polizei, den Schaffnern, Mitreisenden. Als Martin vor einer Kontrolle aus dem Zug flüchtet, vergisst er seinen Rucksack - und Charlie. Dem verzweifelten Jungen hilft eine junge Frau, ihn wiederzufinden und trotz aller Widerstände rechtzeitig ans Meer und zum Delfin zu kommen - und hier nimmt die Geschichte eine völlig unerwartete Wendung. - Der Autor lässt Martin die schräge Geschichte mit ihren vielen Irrungen und Wirrungen mit jeder Menge Humor erzählen, im Wechsel mit Rückblenden auf ihre vergangenen Sommerferien und mit eingestreuten Gedichten von Martin. Allen Büchereien sehr empfohlen. (Übers.: Uwe-Michael Gutzschhahn)

Gudrun Eckl

Gudrun Eckl

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Wie ein springender Delfin

Wie ein springender Delfin

Mark Lowery
Rowohlt-Taschenbuch-Verl. (2017)

Rowohlt Rotfuchs
218 S.
fest geb.

MedienNr.: 865255
ISBN 978-3-499-21775-3
9783499217753
ca. 14,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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