Spirou & Fantasio spezial - 23. Das Licht von Borneo

Nachdem er seinen Reporterjob aufgrund zahlreicher Restriktionen gekündigt hat, begegnet Spirou einem alten Bekannten: Zirkusdompteur Noah überredet ihn, auf seine pubertierende, introvertierte Adoptivtochter Bine aufzupassen, die Spirou & Fantasio spezial - 23. Das Licht von Borneo sich von ihm vernachlässigt fühlt. Derweil wird die Kunstwelt durch rätselhafte Bilder in Aufruhr versetzt, die auf eine Kombination verschiedener Tiergesichter bauen. Als begabter Maler entpuppt sich Orang-Utan Borneo aus Noahs Tiergehege. Mit fantasievollen Tier- und Naturimpressionen sowie surrealen Elementen emanzipierte sich Frank Pé längst von seinem Vorbild André Franquin, auf dessen Spuren er hier wandelt. Nach dem Dreiteiler "Zoo" appelliert er hier erneut mit teils unkonventionellen Seitenaufteilungen an das friedliche Zusammenleben von Mensch und Tier. Der dritte Handlungsstrang um eine rätselhafte Pilzepidemie wirkt überflüssig, zumal der Plot am Ende ins Leere läuft. Davon abgesehen erscheint die Verbindung aus Generationskonflikt, Kunstkritik und Appell für eine autonome Tierwelt stimmig und einfallsreich umgesetzt. Für alle Bestände.

Gregor Ries

Gregor Ries

rezensiert für den Borromäusverein.

Spirou & Fantasio spezial - 23. Das Licht von Borneo

Spirou & Fantasio spezial - 23. Das Licht von Borneo

[Frank Pé; Zidrou]
Carlsen Comics (2017)

Spirou & Fantasio spezial ; 23
88 S. : überw. Ill. (farb.)
kt.

MedienNr.: 588239
ISBN 978-3-551-77623-5
9783551776235
ca. 12,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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