Vom Suchen und Finden

Die Väter von Samuel und Rachel sind Paläontologen, die in erbitterter Konkurrenz zueinander stehen: Beide wollen im Westen der USA Dinosaurierfossilien finden und setzen ihre Kinder ohne Skrupel als Kundschafter ein, um die Pläne Vom Suchen und Finden der anderen Seite zu erfahren. Dabei lernen sich Samuel und Rachel näher kennen. Bei der Suche und den Ausgrabungen kommt es zu Auseinandersetzungen mit den Indianern und die Verbohrtheit der Väter treibt die beiden jungen Leute zur Flucht und zur Heirat. Im Wechsel erzählen Rachel und Samuel die Geschichte aus ihrer Perspektive und dem Leser enthüllt sich allmählich, dass sie sich wohl in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert abspielen muss: Samuel und Rachel siezen sich am Anfang, ein Studium für Frauen ist überhaupt nicht selbstverständlich und im Westen der USA verlieren die Indianer nach und nach ihre ursprünglichen Siedlungsgebiete. Die Auseinandersetzung zwischen den beiden Wissenschaftlern ist als "Krieg der Knochen" bekannt geworden und spiegelt sich im Roman mit vielen Details wider. - Spannend geschrieben, empfehlenswert für Jugendliche und Erwachsene, die sich ihre kindliche Begeisterung für Dinosaurier erhalten haben. (Übers.: Sandra Knuffinke u. Jessika Komina)

Ruth Titz

Ruth Titz

rezensiert für den Borromäusverein.

Vom Suchen und Finden

Vom Suchen und Finden

Kenneth Oppel
Dressler (2017)

428 S.
fest geb.

MedienNr.: 861321
ISBN 978-3-7915-0040-9
9783791500409
ca. 18,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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