Patria

Bittori und Miren sind nicht nur Nachbarinnen, sondern Freundinnen. Zusammen mit Ihren Familien leben sie in einem Dorf im Baskenland. Der Alltag wird geprägt von Arbeit, Treffen im Café ... und der ETA. Der brutale Kampf um die Patria Eigenständigkeit der Basken macht auch vor den beiden Familien nicht halt. Mirens ältester Sohn schließt sich der ETA an und geht in den Untergrund. Bittoris Familie jedoch wird immer mehr ausgegrenzt und angefeindet - und eines Tages wird ihr Ehemann auf offener Straße erschossen. Die einstigen besten Freundinnen werden zu Feindinnen. 20 Jahre später kehrt Bittori in das Dorf zurück. Sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist und welches Gift ihr Leben zerstört hat ... - Ein süchtig machendes Buch und eine große Familiensage über die jüngere Geschichte Spaniens, die auch vielen von uns noch geläufig ist. Der Autor zeigt erschreckend realitätsnah, wie Terrorismus und Gewalt jede Gemeinschaft zerstören können. Ein großes Buch über Schuld und Vergebung - und letztendlich Freundschaft. Ab mittleren Beständen sehr empfohlen. (Übers.: Willi Zurbrüggen)

Tanja Bergold

Tanja Bergold

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Patria

Patria

Fernando Aramburu
Rowohlt (2018)

760 S.
fest geb.

MedienNr.: 879756
ISBN 978-3-498-00102-5
9783498001025
ca. 25,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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