Weil ein Schwein nicht immer Glück bringt

Als die Nachbarin ins Krankenhaus muss, übernimmt Daniel die Pflege ihres Hausschweins Penelope. Er hofft, seine Eltern davon zu überzeugen, dass er in der Lage ist, für ein Haustier zu sorgen. Aber Penelope wird vom Hausmeister Weil ein Schwein nicht immer Glück bringt entführt und als Druckmittel eingesetzt. Er lässt Daniel und seine Freunde all' die Tätigkeiten ausführen, die er nicht mag. Das reicht von der Reparatur eines verstopften Abflusses bis zum Lockenwickler eindrehen bei drei älteren Damen. Sie lernen dabei manche Eigenheiten der Hausbewohner kennen und können sich durchaus profilieren. Doch ob der Hausmeister das Schweinchen heil wieder herausrückt, bleibt bis zum Schluss fraglich. - Die nette Idee wird zwar leicht betulich umgesetzt (oder ist das beabsichtigter "Wiener Schmäh"?), und das handwerkliche Können der Kinder ist sicher nicht weit verbreitet. Aber der Autorin ist durchaus eine authentische und liebenswerte Geschichte gelungen. Kindliche Sehnsüchte und kindliche "Analyse" von Charaktereigenschaften und Beziehungsmustern der Erwachsenen sind gekonnt in Szene gesetzt. - In allen Büchereien gut einsetzbar, wenn auch etwas teurer als vergleichbare Bücher.

Astrid Frey

Astrid Frey

rezensiert für den Borromäusverein.

Weil ein Schwein nicht immer Glück bringt

Weil ein Schwein nicht immer Glück bringt

Rosemarie Eichinger. Mit Ill. von Martin Krammer
Verl. Jungbrunnen (2016)

127 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 586895
ISBN 978-3-7026-5905-9
9783702659059
ca. 14,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Systematik: K
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