Tagebuch eines Möchtegern-Versagers

Nils ist ein herausragender Schüler, möchte es aber nicht sein. Denn gute Noten zu haben, ist fast so schlimm, wie dick zu sein oder auf andere Weise aufzufallen. Daher beschließt er vor dem Übertritt auf ein Elitegymnasium, ein Tagebuch eines Möchtegern-Versagers Versager zu werden, was er aber nur seinem Tagebuch anvertraut. Doch es erweist sich als gar nicht so einfach, schlechte Noten zu schreiben. Dazu muss sich Nils ein paar psychologische Tricks überlegen wie eine schlimme Pubertätsphase oder die Angst zu scheitern. Da Nils keine Freunde hat, kann er dies nur seinem Tagebuch anvertrauen. So lügt er vor sich hin und findet das Ergebnis gar nicht so schlecht: Seine Schwester Heloise, die schlecht in der Schule ist, hält plötzlich zu ihm und auch seine Eltern schenken ihm viel mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung als sonst. Außerdem bekommt er Mathenachhilfe bei seiner neuen Mitschülerin Mona, die zwar nicht wie die Mona Lisa aussieht, aber einfach toll ist. Bis der ganze Betrug eines Tages auffliegt und sich Nils dafür rechtfertigen muss. - Ein lustiges Kinderbuch, in dem gezeigt wird, dass man keine Angst davor haben sollte, ein "Streber" zu sein. Ab etwa 9 Jahren zu empfehlen.

Clara Schott

Clara Schott

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Tagebuch eines Möchtegern-Versagers

Tagebuch eines Möchtegern-Versagers

Luc Blanvillain
KJB (2017)

154 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 589260
ISBN 978-3-7373-4085-4
9783737340854
ca. 12,99 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 9
Systematik: K
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