Das Wild im Marmeladenglas

Kira muss, wenn sie zu ihrem Kindergarten geht, den Hidaggenweg entlang. Doch davor hat sie Angst, denn zwischen den Bäumen am Weg wohnt das "Wild"! Es gibt fürchterliche Geräusche von sich. Als Kira einen Kaugummi in Das Wild im Marmeladenglas den Haaren hat, ist für sie klar, dass das Wild ihr diesen ins Haar gespuckt hat. Doch im Kindergarten wird bald klar, dass gemeine Jungs ihr Streiche spielen. Da führt Kira die beiden Jungen zum Wild, das dann seinem Namen alle Ehre macht und schauerlichste Geräusche zum Besten gibt. Aber Kira stellt sich gut mit dem Wild und freundet sich sogar mit ihm an. So können Dank der mutigen Kira am Ende sogar die ängstlichen Buben mit ihr am Hiddaggenweg spielen. - Jedes Kind kennt es: das Gefühl, irgendetwas stimmt hier nicht, irgendetwas versteckt sich doch in der Nähe - mit dieser Angst spielt dieses spannende Bilderbuch von Viola Rohner. Das "Wild" wurde teilweise in den ansprechenden Bildern von Dorota Wünsch als Fratze versteckt und entpuppt sich dann ja als lieb. Ob es das "Wild" wirklich gab oder es nur Kiras Vorstellung entsprungen ist, bleibt der Fantasie der lesenden Kinder überlassen! Ein ungewöhnliches Bilderbuch, das zeigt, dass man auch, wenn man eigentlich eher schüchtern ist, ganz mutig sein kann!

Anna Heinzle

Anna Heinzle

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Das Wild im Marmeladenglas

Das Wild im Marmeladenglas

von Viola Rohner. Mit Bildern von Dorota Wünsch
Hammer (2013)

[12] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 575768
ISBN 978-3-7795-0479-5
9783779504795
ca. 14,90 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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