Faber

Madeleine, Basile und Faber lernen sich in der Grundschulzeit kennen, sind vollkommen unterschiedlich und werden enge Freunde. Faber ist cool, ein Anführer, manchmal größenwahnsinnig, zumeist unberechenbar. Oft entwickelt er mit Faber seinem Handeln einen Sog, dem sich niemand entziehen kann und der gefährlich wird. Jahre später scheint Faber Hilfe zu brauchen. Madeleine findet ihn in einer Hütte, vollkommen verwahrlost. Sie nimmt ihn mit in ihr und Basiles aktuelles Leben, wo das erneute Beisammensein der drei Jugendfreunde eine nicht aufhaltbare zerstörerische und am Ende tödliche Kraft bekommt. Faber ist vollkommen unberechenbar, man bekommt seine Figur nicht zu fassen. Basile und Madeleine zerstören sich durch den Kontakt mit ihm selbst, retten weder ihn noch finden sie selbst den gesuchten und ersehnten Halt. - Ein verstörender und gleichzeitig faszinierender Roman, der keine leichte Lektüre bietet und auf den man sich einlassen muss. Für größere Bestände - lesenswert. (Übers.: Birgit Leib)

Cornelia Klöter

Cornelia Klöter

rezensiert für den Borromäusverein.

Faber

Faber

Tristan Garcia
Wagenbach (2017)

Quartbuch
424 S.
fest geb.

MedienNr.: 865890
ISBN 978-3-8031-3288-8
9783803132888
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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